Das Park Working Konzept beruht auf der Idee, Menschen das Arbeiten und Solarstromladen in kühlen Parkanlagen kostenlos zu ermöglichen. Dieses neue Nutzungsangebot der Stadt Wien soll Arbeitsprozesse flexibler machen und Stadtbewohner*innen vor steigenden Temperaturen in der Stadt schützen.
STANDORTE:

Ladestation Nr. 3: Arenbergpark, Wien 03.,
Ladestation Nr. 8: Schönbornpark, Wien 08.,
Ladestation Nr. 12: Paula-von-Mirtow-Park, Wien 12.,
Ladestation Nr. 16: Adele-Jellinek-Park, Wien 16.,
Das Park Working Netz wächst laufend weiter! Vielleicht gibt es schon bald eine Park Working Station in Ihrer Nähe, stay tuned!
Bitte benützen Sie den Park-Arbeitsplatz ordnungsgemäß, fair und mit Sorgfalt. Die Park Working Stationen sind stromführende Geräte und können bei unsachgemäßer Nutzung kaputt gehen.
Halten Sie sich daher an die ALLGEMEINEN
NUTZUNGSBESTIMMUNGEN und FAIR-USE REGELN zur gerechten gemeinsamen
Verwendung der Park Working Stationen.
WIENER PARK WORKING GRUNDSÄTZE
Zusammen mit der Stadt Wien wurde eine optimierte Lösung für den Einsatz in bestehenden Wiener Parks erarbeitet. Im öffentlichen Raum sind die Park Working Ladestationen einem besonders großen Nutzungsdruck ausgesetzt. Die Robustheit und zuverlässige Funktionsfähigkeit der Ladepunkte stehen daher im Vordergrund.
Jede Parkanlage ist einzigartig, daher erfolgt die Gestaltung der Park Working Stationen für jede Anlage individuell und durch qualifizierte Planer*innen. Aufbauend auf fachlichen Richtlinien und den Strategiekonzepten der Stadt Wien, wurden 5 GRUNDSÄTZE festgelegt:
1. FÜR ALLE
Die Freiraumarbeitsplätze müssen baulich barrierefrei, ohne technische Hürden und kostenlos nutzbar sein, sodass keine Nutzer*innen ausgeschlossen werden.
2. MULTIFUNKTIONAL
Die Stationen sollen multifunktional und nutzungsoffen gestaltet sein, damit die Möblierung in stark frequentierten Anlagen auch zur Erfüllung herkömmlicher Zwecke dienen kann. Das Angebot richtet sich daher sowohl an arbeitende Menschen, als auch an jene Stadtbewohner*innen, die „nur“ ihre mobilen Arbeitsgeräte laden oder technikgestützte Freizeitaktivitäten in Parks ausüben möchten.
3. STROMNETZAUTARK
Das neue Nutzungsangebot soll photovoltaikbasiert konzipiert sein, um einen Beitrag zur Energiewende zu leisten und alternative, stromnetzautarke Versorgungsangebote zu schaffen.
4. KÜHLUNG DURCH PFLANZEN
Die Parkarbeitsplätze sollen einen Beitrag zur kommunalen Hitzevorsorge leisten, um die Bevölkerung während Hitzewellen zu schützen. Sie sind daher in Settings mit hohem Begrünungsgrad zu verorten oder, wo nicht anders möglich, sind konstruktive Beschattungselemente und / oder kühlende Vegetation einzubringen.
5. IN AUSGEWÄHLTEN PARKS
Nicht jede Parkanlage ist für eine Park Working Nutzung geeignet. Der Umsetzung muss daher eine ausführliche Standortanalyse, durchgeführt von qualifizierten Fachkräften, vorangehen. Parks mit vorhandenen Zusatzangeboten (öffentliche Anbindung, Public WLAN, Trinkbrunnen etc.) sind als Park Working Standorte zu bevorzugen.



